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Höhepunkte von La Gomera
Die zweitkleinste Insel der Kanaren, La Gomera, kann sich zwar nicht durch ihre Größe auszeichnen, hat dafür aber ganz andere Qualitäten. Abgelegene kleine Dörfer, wunderschöne Strände, beeindruckende Schluchten und sehr liebenswürdige Einheimische sind nur einige der Gründe, diesen Ort zu besuchen.
Die noch größtenteils vom Tourismus unberührte Insel im Atlantik ist ein Paradies für aktive und sportliche Menschen. Vonfaszinierenden Tauchgängen und Wanderungen durch den Nationalpark Garajonay bishin zu spektakulären Mountainbike-Touren – für all das ist La Gomera der richtige Urlaubsort. Und dabei ist die Jahreszeit frei wählbar, denn die Temperaturen sind auf den Kanaren ganzjährig mild. Sie liegen immer ungefähr zwischen 20°C und 27°C. Das heißt, im Winter ist es nicht kalt und im Sommer ist es nicht zu heiß.
Romantische Spaziergänge an den idyllischen Stränden mit schwarzem Lavasand sindgerade für stressgeplagte Menschen die ideale Möglichkeit, einmal richtig zu entspannen.
Die beliebtesten Orte auf La Gomera sind die Touristenhochburg Valle Gran Rey, die Hauptstadt San Sebastián, das Fischerdorf Playa de Santiago und die nördlich gelegene, fruchtbare Region um Vallehermoso.
Der Nationalpark Garajonay bildet den Mittelpunkt der Insel und hat eine Menge toller Wanderrouten zu bieten. Der Name des Parks stammt von der berühmtesten Legende La Gomeras. Sie handelt von Gara und Jonay, die sich liebten, aber nicht zusammen sein durften. Ähnlich wie Romeo und Julia begangen sie Selbstmord und stürzten sie sich dabeibeide von dem Berg Garajonay in den Tod. Dieser ist ein Vulkan, der als einziger der Kanaren seit 200 Jahren keinen Ausbruch mehr hatte.
Berühmt ist die Insel La Gomera außerdem, weil der Eroberer Christopher Kolumbus 1492 vor seiner Überfahrt nach Amerika in der Bucht von San Sebastián seine Wasserreserven auffüllte und sich mit Proviant eindeckte. La Gomera trägt deshalb den Titel „Kolumbus-Insel“.
Die Pfeifsprache „El Silbo“ ist eine Einzigartigkeit, die ursprünglich von den Ureinwohnern der Kanaren, den Guanchen, kommt. Sie mussten sich über tiefe Schluchten hinweg verständigen, was sie mit Pfeiftönen lösten. Heute wird Silbo wieder in den Schulen gelehrt, damit diese Tradition nicht verloren geht, denn nicht mehr viele Insulaner kennen und beherrschen dieses faszinierende Kommunikationsmittel.
Insgesamt ist die Insel La Gomera ein uriges Plätzchen Erde, das zum Erholen ebenso wie zu sportlichen Aktivitäten einlädt. Familien, Pärchen und einzelne Personen, die ein Stück unberührte Natur sowie Ruhe suchen, können den Aufenthalt genießen.