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Tauchen auf Porto Santo
Ähnlich gute Bedingungen wie Madeira bietet auch die Nachbarinsel Porto Santo. Mit ganzjährigen Temperaturen von 18° bis 24°C sind Tauchgänge das ganze Jahr über möglich. Auch die Sichtweite von bis zu 30 Metern ist ideal und bietet die Möglichkeit spektakuläre Foto- und Videoaufnahmen unter Wasser zu machen. Der Fischreichtum rund um die Insel ist enorm. Hier können Sie auch seltene Fischarten beobachten und mit etwas Glück sogar riesige Mantarochen sehen.
Die meisten der insgeamt 23 Tauchspots werden von der Insel aus mit dem Boot angefahren. Bei schlechtem Wetter gibt es allerdings auch ein paar Ziele, die vom Land aus gut zu erreichen sind. So haben Sie zum Beispiel im Hafenbecken von Porto Santo die Möglichkeit auf Schmetterlingsrochen zu treffen oder in der Bucht von Serra de Fora mit braunen Stechrobben zu schwimmen. Die restlichen Tauchspots liegen alle an der Südküste der Insel und sind mit dem Boot in kurzer Zeit erreichbar.
Die beiden unbewohnten Felseninseln Ilhéu de Baixo und Ilhéu de Cima bieten atemberaubende Tauchkulissen und beheimaten zahlreiche Unterwasserlebewesen wie zum Beispiel Rotfeuerfische und Zackenbarsche. Da die beiden Inseln etwas weiter entfernt liegen, lohnt sich ein Tagesausflug mit mehreren Tauchgängen.
Solche Tauchausflüge werden von einer Tauchschule direkt am Yachthafen angeboten. Weitere Touren führen zum Wrack der 'Madeirense', einem ehemaligen Frachtschiff, welches absichtlich für Tauchzwecke zwischen Madeira und Porto Santo versenkt wurde.