Italienische Inseln

Warum in die Ferne schweifen - die Italienischen Inseln liegen doch so nah. Und diese bieten als Urlaubsziele eine so grosse Fülle an Highlights, dass auch die exotischsten Destinationen kaum mithalten können. Denn wo wenn nicht in Italien liegen uralte Kultur und stolze Geschichte immer nur einen Steinwurf vom nächsten sonnigen Strand entfernt? Ganz zu schweigen von den wunderschönen Landschaften, die die Inseln rund um den italienischen Stiefel schmücken und die schon seit jeher die grössten Künstler und Poeten zu Lobenshymnen inspiriert haben. Kombiniert man all das mit der sprichwörtlichen Herzlichkeit der Italiener, dem traumhaften Essen und der Tatsache, dass die Sommer hier lang und heiss sind – wie könnte ein Urlaub auf einer der italienischen Inseln da kein bleibendes Erlebnis der Extraklasse werden?

Die Auswahl an möglichen Zielen ist gross: Darf es lieber das sonnenverwöhnte Sizilienmit seinen Korkeichenwäldern, dem aktivsten Vulkan Europas und seinen 300 Sonnentagen im Jahr sein oder doch lieber das geschichtsträchtige, ländlich idyllischeElba? Oder doch eher das kleine, grüne Ischia mit seinen heissen Thermalquellen? Egal wohin es einen zieht: Überall finden sich unzählige Buchten mit Stränden und klarem Wasser, die zum „dolce fa‘ niente“ einladen und, wenn man möchte, natürlich Geschichte auf Schritt und Tritt. Lange vor den Römern haben auf den italienischen Inseln schon die Griechen Zeugnisse ihrer Grösse hinterlassen und auch nach der langen Ära der stolzen Römer haben italienische Städte immer wieder grosse Entdecker, Bauherren, Genies hervorgebracht. Und immerhin ist eine der berühmtesten dieser Städte ebenfalls eine Insel: Venedig, die wohl romantischste Stadt der Welt. Einmal im Leben zumindest sollte man über ihre Kanäle gondeln, ihre grossartigen Bauten bewundern, ihrer einzigartigen Atmosphäre erliegen.

Vom verwinkelten, ursprünglichen sardischen Bauerndorf bis zum mondänen Lido in Venedig ist auf den italienischen Inseln also wortwörtlich für jeden Geschmack etwas dabei – ein bisschen wie in der Pizzeria eben: Wer die Wahl hat, hat die Qual.