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Garachico
Übersicht
Das idyllische, im Nordwesten der Insel liegende, ehemalige Fischerstädtchen Garachico hat typisch kanarisches Flair zu bieten. Die Gegend um den Ort ist eine der unberührtesten Landschaften Teneriffas. Mit rund 5.400 Einwohnern ist die Ortschaft recht überschaubar und an einem Tag zu erkunden.
Hier in Garachico kann man noch das echte Spanien erleben und nichts erinnert an Touristenhochburgen wie Playa de Las Américas. Neben historischen Gebäuden, Klöstern und verwinkelten Gassen gibt es schönste Lavastrände, einige Abenteuer- und Meeresschwimmbecken zu entdecken.
Hübsch gestaltete Hotels liegen hier in verwinkelten Gassen, in denen man sowohl Trubel als auch Ruhe der Stadt in gleichen Maßen genießen kann.
Das geschäftige Treiben in Garachico, seine unglaubliche Geschichte und die Nähe zu dem „echten“ Teneriffa machen die Anziehungskraft dieses romantischen Ortes aus.
Garachico hat schon viele Auszeichnungen für die Pflege des Kulturerbes erhalten und die Sauberkeit der Straßen überzeugt ebenso wie die historischen Gebäude.
Geschichte:
Die Stadt Garachico wurde zusammen mit ihrem Hafen unmittelbar nach der Eroberung Teneriffas im Jahr 1496 vom Genueser Bankier Cristóbal de Ponte gegründet. Das schnell aufblühende Hafenstädtchen entwickelte sich durch seinen Zuckerrohr- und Weinanbau zum bedeutendsten Handelsplatz zwischen den Kanaren, England, Amerika und Holland.
Der Hafen diente auch der Emigration. Viele Tinerfeños mussten die Insel verlassen und versuchten in Südamerika aus der Armut zu entkommen. Am Ortsende von Garachico, oberhalb seines kleinen Strandes, steht noch heute eine Statue, die einen Emigranten mit vielen Koffern darstellt, der auf das Schiff in ein besseres Leben wartet. So erinnert man sich noch heute an jene Seelen.
Als am 5. Mai 1706 der Vulkan Montaña Negra ausbrach und neun Tage lang zwei Lavaströme fast den gesamten Ort unter sich begruben, war Garachicos Blütezeit zunächst beendet. Das Hafenbecken wurde verschüttet, nur das alte Stadttor blieb aus dieser Zeit zurück.
Garachicos Zeit als Hafenstadt war zwar vorbei - an ihre Stelle trat Puerto de la Cruz – doch durch den Anbau von Bananenplantagen und Zuckerrohr konnte neuer Reichtum errungen werden. Die Stadt wurde an derselben Stelle wiedererrichtet.
Blickt man in die Berge, kann man noch heute die Lavaströme sehen und vor der Küste erinnert ein Fels – Roque de Garachico – an die Geschehnisse. Um den Lavafels ranken sich einige abenteuerliche Geschichten: Damals, zur Zeit der Eroberungen, soll eine kleine Gruppe spanischer Soldaten von den Ureinwohnern, den Guanchen, überwältigt worden sein. Die Überlebenden flüchteten auf den Fels. Da die Guanchen nicht schwimmen konnten, verfolgten sie die Spanier nicht.
Kultur:
Garachico hat eine sehr starke Kultur. Zahlreiche historische Gebäude und vier Klöster zeugen von der liebevollen Erhaltung der kanarischen Kultur.
Das Leben spielt sich auf der Plaza Libertad ab. Cafés, Bars und Restaurants laden zum Verweilen ein und die entspannte Art der Einheimischen verspricht Urlaubsfeeling pur.
Wenn man zu einem der Festivals oder an Feiertagen in Garachico ist, lernt man die Ausgelassenheit der Menschen kennen. Bunte, fröhliche und laute Feste werden auch in dieser idyllischen Stadt gefeiert.
Wirtschaft:
Wirtschaftszweige Garachicos sind vor allem der Tourismus, aber auch der Anbau von Bananen und Tomaten.
Seit 2008 wird der Hafen wiedererbaut. Schon 1900 wurde mit den Arbeiten am ehemaligen Hafenbecken begonnen. 1983 wurden diese allerdings gestoppt. Nun erhofft man sich durch die im Jahr 2011 geplante Fertigstellung des Hafens neue Einnahmequellen. Der Bau des Hafens ist von allgemeinem Interesse für die Kanarischen Inseln.
Anreise:
Mit dem Bus:
107 von Buenavista oder Santa Cruz aus oder
363 von Puerto de la Cruz oder Buenavista.
Auskunft per Telefon 922 531300 (englisch und spanisch) , www.titsa.com
Mit dem Auto:
Von Santa Cruz über die TF-5, dann TF-42 Richtung Buenavista. Oder über das Tenogebirge TF-82.
Lage und Vegetation:
Garachico liegt im Nordwesten Teneriffas auf einer halbkreisförmigen, durch Vulkanausbrüche geschaffenen Lavazunge. Der Blick auf den Atlantik ist hier besonders außergewöhnlich, denn der Roque de Garachico ragt hier aus dem Meer.
Nach Garachico gelangt man, indem man von Puerto de la Cruz über die landschaftlich reizvolle Landstraße nach Icod de los Vinos fährt und von dort aus weiter an der Küste entlang über die TF-42. Vom Süden her muss man das Tenogebirge überqueren, eine wunderschöne Strecke, für die man jedoch viel Zeit einplanen sollte. Die Buslinie 363 fährt von Puerto de la Cruz aus stündlich nach Garachico, die 107 fährt von Santa Cruz und Puerto aus alle zwei Stunden, am Wochenende seltener.
Wie im gesamten Norden der Insel ist das Klima vom Passat beeinflusst. Die morgendlichen Passatwolken machen das Klima angenehmer als im Süden, Temperaturen zwischen 20 und 29 Grad herrschen das ganze Jahr über. Am Strand findet man schwarzen Lavasand und sonnenbadende Menschen.
Zum Baden und Entspannen sind die Sommer- und Herbstmonate am besten geeignet. Aber auch im Winter kann auf Grund des milden Klimas noch im Meer gebadet werden. Für den Wander- und Kultururlaub ist immer Saison, am schönsten ist eine Reise wohl im Frühjahr, wenn die Inseln saftig grün sind.
Die Vegetation ist hier im Norden üppiger als im Süden, vor allem wachsen Pinienbäume in dieser Gegend. Viele Naturschutzgebiete wie der Roque de Garachico oder die La Culatas bewahren die Attraktivität des Gebietes.
Sehenswürdigkeiten
Viele liebevoll instand gehaltene historische Gebäude, die bei einem Rundgang durch die Altstadt besichtigt werden können, zeigen, dass Garachico einmal eine reiche Hafenstadt war. Restaurierte Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigen den Stolz der Einwohner auf ihre Stadt.
Hier findet man auch viele kleine Geschäfte, die hochwertiges Kunsthandwerk verkaufen. Eine Zigarrenwerkstatt ist ein Highlight, hier kann man den Arbeitern über die Schulter schauen.
Casa de la Cultura
Im Haus der Kultur der Stadt befinden sich zur Zeit ein Natur- und Heimatkundemuseum sowie die Bibliothek und das Archiv der Stadt. Einst war es das Kulturhaus des Convento de San Francisco de Asis.
Eintritt: 0,60 €
Mo-Fr: 10:00-19:00 Uhr, Sa: 10:00-15:00 Uhr
Ex-Convento de Santo Domingo de Guzman
Früher einmal war es das Convento de Santo Domingo, ein Dominikanerkloster. Gegründet wurde dies 1601 von Nicolas Esteban de Ponte y Cuevas. Es befindet sich am Ortseingang. Die Kirche wurde von dem Vulkanausbruch 1706 verschont.
Heute befindet sich eine Seniorenresidenz in dem Kloster und in der ehemaligen Kapelle ist ein Museum für zeitgenössische Kunst, das Museo del Arte Contemporaneo, eingerichtet worden. Das Gebäude hat einen Glockenturm aus dunklem Lavastein.
Tel.: 922 830 271/922 830 000
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00 - 13:00 Uhr und 16:00 -18:00 Uhr.
Wallfahrtskapelle von San Roque
Diese Kapelle liegt am Ortseingang von Garachico, an der Straße nach Icod de los Vinos. 1763 wurde die Kapelle wieder aufgebaut. In ihrem Inneren befindet sich ein Bild von San Roque. Die Romeria de San Roque wird an jedem 16. August veranstaltet.
Casa-Palacio de los Condes de La Gomera
Das Casa-Palacio de los Condes de La Gomera ist eines der beeindruckendsten Häuser der Stadt. Es wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut und gehörte einem Nachkommen der Stadtgründer und Pedro Ponte von Adeje.
Eine symmetrische Architektur und korinthische Säulen, die gut erhalten und zum Teil restauriert worden sind, machen das Haus sehenswert.
Es befindet sich gengenüber der Plaza de la Libertad.
Iglesia de Santa Ana
Christobal de Ponte war für die Gründung der Kirche 1520 verantwortlich.
Diese Kirche befindet sich an der Südseite der Plaza de la Libertad. Sie ist eine dreischiffige Basilika. Lediglich das Portal und die Grundmauern sind vom Vulkanausbruch verschont geblieben. Die Kirche wurde neu aufgebaut und 1995 komplett restauriert. Bögen und Säulen sowie eine Kassettendecke sind im Inneren zu finden. In der Kirche kann man heute zahlreiche Kunstschätze erblicken. Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, wie das der Schutzpatronin Santa Ana, kann man hier besichtigen.
Casa de la Familia Ponte
Dieses Familienhaus wurde im 18. Jahrhundert rekonstruiert. Ein Festungsturm, von dem aus man die Schiffe im Hafen beobachten kann, sowie eine beeindruckende Fassade zeichnen es aus. Im Gebäude findet man antike Möbel und Porzellan sowie Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Adresse: Esteban de Ponte 34
Lavafels-Roque de Garachico
Direkt vor der Küste von Garachico liegt ein großer Lavastein im Meer. Um diesen ranken sich einige abenteuerliche Geschichten. Damals, zur Zeit der Eroberungen, soll eine kleine Gruppe spanischer Soldaten von den Ureinwohnern, den Guanchen, überwältigt worden sein. Die Überlebenden flüchteten auf den Fels. Da die Guanchen nicht schwimmen konnten, verfolgten sie die Spanier nicht. Die Stadt hat ihren heutigen Namen von diesem Fels: Gara bedeutet „Insel“, Chico „klein“.
Castillo de San Miguel (Festung am Meer)
An der Uferpromenade, nur wenige Schritte von der Altstadt von Garachico entfernt und direkt neben den Meerwasserpools gelegen, befindet sich das Castillo de San Miguel. 1575 wurde zum Schutz des damals aufblühenden Hafens von Garachico diese quadratische Festung errichtet.
Damals gab es noch Piraten und viele Überfälle auf die reiche Hafenstadt konnten nur durch die Festung verhindert werden.
Von dem Vulkanausbruch blieb sie verschont und ist bis heute gut erhalten. Im Inneren befindet sich ein naturkundliches Museum.
Eintritt 1€, täglich 10 bis 18 Uhr, Avenida Tom Cano
Monumento al Emigrante Canario
Etwas außerhalb von Garachico befindet sich auf einer Anhöhe an der Landstraße ein Aussichtpunkt, der einen schönen Überblick über den Ort, die Bucht und die "kleine Insel" im Meer bietet. Hier ist den vielen Auswanderern, die in früheren Zeiten über den Hafen in die weite Welt aufbrachen, ein Denkmal gesetzt worden. Es stellt einen Mann mit vielen Koffern dar, der dem Meer zustrebt. In seiner Brust klafft ein großes, rundes Loch. Der Emigrant verlässt seine Heimat, doch er lässt sein Herz zurück.
Beim Fischerhafen
Plaza de Juan Gonzalez de la Torre (Plaza de Abajo)
Dieser Platz ist einer der schönsten Aussichtspunkte in Garachico. Direkt neben der Castillo de San Miguel gelegen, kann man von hier die historischen und typisch kanarischen Gebäude gut erblicken. Gleich daneben findet man im Park, dem Parque de la Antigua Puerta de Tierra del Antiguo Puerto, das poetische Eck der Stadt. Hier stehen das alte Hafentor, Puerta de Tierra, und eine alte Weinpresse, dem Lagar.
Tensai Temoku
Kann Jashuda, ein Japaner, schuf diese Skulptur. Der Name bedeutet „Tür ohne Tür“, sie steht an der alten Hafenmole. Die Inselregierung gab dieses Kunstwerk in Auftrag und es hat sich gut in die Umgebung integriert. Die Einweihung fand im Jahr 2002 statt.
Casa de la Marques de la Quinta Roja
Im 16. und 17. Jahrhundert nach den Originalplänen rekonstruiert, ist dieses Haus nun ein kleines Hotel. Sehr traditionell und exklusiv gehalten, besticht es durch die örtliche Architektur und den inseltypischen Barockstil.
Glorieta de San Francisco
Plaza de la Libertad y Monumento a Simón Bolívar
Hohe schattenspendende Palmen, Lorbeerbäume und eine traumhafte Kulisse aus alten Stadtpalästen und Kirchen machen das Flair der Plaza aus. Hier spielt sich das Dorfleben von Garachico ab. Viele Touristen besuchen die liebevoll restaurierte Altstadt dieser ältesten Hafenstadt Teneriffas. Abendliche Spaziergänge lohnen sich und tolle Fotos sind sicher.
Hier findet man auch ein Denkmal für Simon Bolivar (El Libertador), dessen Eltern in Garachico geborenworden sind. Simon Bolivar wurde durch seinen Kampf für die Unabhängigkeit zu einem südamerikanischen Helden.
Hafentor- Puerta de Tierra
Dieses Tor befindet sich direkt im Plaza de Juan Gonzales de la Torre. Es ist als einziges erhalten geblieben als 1706 der Vulkanausbruch weite Teile des Ortes zerstörte und erinnert an die Vergangenheit Garachicos.
Convento de San Francisco de Asís
Es ist das älteste Gebäude in Garachico und wurde 1524 erbaut. Beeindruckend sind die feinen Holzarbeiten, der große Kreuzgang und die filigranen Steinfußböden. Balkone und Säulen schmücken das Gebäude zusätzlich. In diesem ehemaligen Franziskanerkloster sind heute das Rathaus und das Kulturzentrum Casa de la Cultura von Garachico untergebracht. Das Gebäude birgt ein Naturkundemuseum, Ausstellungen und mehrere hübsche, typisch kanarische Innenhöfe.
Glorieta de San Francisco.
Tel.: 922 830 001
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 10:00 - 19:00 Uhr. Sa von 10:00 - 15:00 Uhr.
Städtische Bibliothek: Mo-Fr von 16:00 - 18:00 Uhr.
Städtisches Archiv: Mo-Fr von 9:00 - 15:00 Uhr.
Strände
Schwimmbad
In Garachico gibt es auch ein normales Süßwasserschwimmbad. Dieses befindet sich direkt neben den Meerwasserpools. Der Eintritt beträgt 1 €.
Playa del Muelle
Etwas weiter weg von der Altstadt, in der Bucht Bahia del Genovres findet man Garachicos kleinen Strand. Hier lässt sich die Sonne genießen, zum Baden und Schnorcheln ist dieser Strand gut geeignet.
El Caleton (Meerwasserbecken)
Unterhalb des Castillo de San Miguel haben die Lavamassen die natürlichen Schwimmbecken von El Caletón geformt. Über Treppchen und Pfade wurden diese zugänglich gemacht. Eine wunderschöne und sehr ungewöhnliche Badelandschaft erstreckt sich hier zwischen den Lavamassen, die einst die Zukunft der florierenden Hafenstadt zerstörten. Vorsicht beim Baden: Das Wasser ist nicht beheizt und die Strömung des Meeres kann einen schon mal an eine der felsigen Wände spülen. Einige Becken sind von beeindruckender Tiefe.
Gleich neben den Wasserbecken befindet sich ein Café. Die angrenzende Promenade lädt zum Spaziergang am Meer ein.
Feste
Romeria de San Roque
Zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt, San Roque, wird seit nunmehr 50 Jahren dieses Fest gefeiert. Am 24. Juli beginnt die Romeria de San Roque. Dieses Fest hängt mit der Beulenpest von 1606 zusammen. Urlauber auf Teneriffa können dieses Fest begleiten und jeden Tag ein anderes Schauspiel erleben. Überwiegend wohnen diesem Fest Pilgerer bei, doch das sommerliche Event in Garachico ist auch unter den Einheimischen sehr beliebt. Folklore, musikalische Spektakel, Festumzüge, ein Trachtentanzfestival und viele weitere Höhepunkte stehen auf der Tagesordnung. Die Feierlichkeiten finden erst in den Abendstunden statt. Die krönenden Höhepunkte: die Wahl der Festkönigin „Romera Mayor“ (eine Art Erntedankfest) am sechsten August, der große Trachtentanzball „Baile de Magos“ und selbstverständlich dieeigentliche Romeria de San Roque am 16. August. Dies ist der wohl wertvollste Moment bei den Feierlichkeiten in Garachico.
Romeria de San Roque (Working Copy)
Zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt, San Roque, wird seit nunmehr 50 Jahren dieses Fest gefeiert. Am 24. Juli beginnt die Romeria de San Roque. Dieses Fest hängt mit der Beulenpest von 1606 zusammen. Urlauber auf Teneriffa können dieses Fest begleiten und jeden Tag ein anderes Schauspiel erleben. Überwiegend wohnen diesem Fest Pilgerer bei, doch das sommerliche Event in Garachico ist auch unter den Einheimischen sehr beliebt. Folklore, musikalische Spektakel, Festumzüge, ein Trachtentanzfestival und viele weitere Höhepunkte stehen auf der Tagesordnung. Die Feierlichkeiten finden erst in den Abendstunden statt. Die krönenden Höhepunkte: die Wahl der Festkönigin Romera Mayor, eine Art Erntedankfest, am sechsten August, der große Trachtentanzball Baile de Magos und selbstverständlich dieeigentliche Romeria de San Roque am 16. August. Dies ist der wohl wertvollste Moment bei den Feierlichkeiten in Garachico.
Fuegos del Risco
Alle fünf Jahre feiert man in Garachico das Fest der Feuerräder. Das Fest Fuegos del Risco findet am ersten August statt. Dieses Event steht ganz im Zeichen des Vulkanausbruchs im Jahre 1706.
Restaurant
In Garachico isst man vor allem eines: Fisch. Zahlreiche kleine Restaurants bieten frisch gefangene Fische an. Moderate Preise und unvergleichlicher Geschmack findet sich hier wieder.
"El Caletón"
Avenida Tomé Cano 1, Garachico - Tenerife, Tel.: (+34) 922 13 33 01
Pizzeria „El Rugantino“
Hier gibt es wunderbare Pizza. Die Besitzer stammen aus Kalabrien und das Restaurant ist auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet. Es befindet sich in der Straße Esteban de Ponte, gleich hinter dem Fußballstadion.
„Casa Gaspar“
Hier gibt es Fisch und Fleisch auf zwei Etagen – mit Hafenblick. Das Essen wird natürlich frisch zubereitet und nach Gewicht berechnet.
Avenida República de Venezuela 2
Restaurante "El Asadero
Plaza de Libertad, Garachico - Tenerife, Tel.: (+34) 922 83 01 18
"Aristides"
Casco Histórico de la Villa, Garachico - Tenerife, Tel.: (+34) 922 830 118
Einkaufen
In Garachico findet man noch echte Handwerkskunst. Neben einer traditionsreichen Stickerei direkt an der Promenade findet man in der Esteban de Ponte kleine Läden und das Handwerkszentrum. Hier findet man Tonarbeiten und viele weitere Mitbringsel. Auch eine Zigarrenwerkstatt, in der man dem Meister noch bei der Arbeit zuschauen kann, gibt es hier.
Aktivitäten
Neben der Möglichkeit zu schwimmen, kann man von Garachico aus zu abenteuerlichen Wandertouren aufbrechen. Die Besonderheiten der Landschaft sind einzigartig. Gestartet wird meistens von höher gelegenen Gebieten aus, wie zum Beispiel Icod de los Vinos. Über erstarrte Lavaflüsse hinweg kann man den Blick über den Atlantik und die weißen Häuser Garachicos genießen.