Eine Wassertemperatur von bis zu 24 Grad, 365 Tage Sonnenschein, weißer Sandstrand und stetiger Wind: Herzlich Willkommen auf der europäischen Surfer- HochburgFuerteventura! Dank der ganzjährig optimalen Wellen zieht die KanareninselFuerteventura Neulinge und wahre Könner des Surfsports aus aller Welt an. Die Insel gilt unter ihnen als eine der Top- Gegenden zum Wellenreiten an endlos erscheinenden Surfstränden, umgeben von einem einzigartigen Panorama.
Fuerteventura ist mit 130 Kilometer Länge die zweitgrößte Insel der Kanaren, was jedoch nicht heißt dass sie auch die am meisten besuchte Insel ist. Ganz im Gegenteil, man kann sich auf Fuerteventura beim Surfen an verlassenen Stränden und Buchten erfreuen.
Den Nordost- Passat macht man sich beim Surfen schnell zum Freund, denn dieser ermöglicht ganzjährig ausgelassenes Wellenreiten auf Windwellen. Das Relief vonFuerteventura ist das flachste auf den Kanaren. So wird der Nordost-Passat auch kaum abgebremst und kann ungehindert über die Insel ziehen. Besuch aus Afrika erstattet einem der Ostwind Calima aus der Sahara, der trockene und heiße Luft mit sich bringt und gern auch mal einen kleinen Sturm entfacht.
Wie die Strände und Küsten der Kanareninsel Fuerteventura sind auch die Surf-Spots unterschiedlich. Sie bieten somit Anfängern und Könnern sehr gute Vorraussetzungen, die sich jedoch je nach Wetterlage ständig ändern. Man muss daher entweder durch Glück stets zur richtigen Zeit am richtigen Platz sein, oder sich vor Ort oder im Internet informieren. So können Anfänger auf kleinen Wellen surfen, und die Profis können hohle Wellen für Tubesections entdecken- wenn man sich gut über die unbeständigen Wetterverhältnisse informiert hat.
Der Norden von Fuerteventura, auch Nortshore genannt, ist mit den Spots von Corralejo bis zum Leuchtturm von EL Cotillo ein wahres Paradies zum Surfen. Es sind hier viele „Reefbreaks“ zu finden (Wellen die kraftvoll an den Riffen brechen). Auch kommt hier besonders der Ost- und Südwind zum Zug. Vor allem im Herbst und Winter sind die Winde besonders stark und erzeugen große Windwellen.
Das einstige Fischerdorf Corralejo ist zu einem beliebten Surferort auf Fuerteventura avanciert und bietet somit alles an, was es zur Ausübung des Surfsports braucht. Das weiter westlich gelegene malerische Dorf EL Cotillo hingegen ist eher ruhig und wird mehr vom Fischfang als vom Surftourismus dominiert- was natürlich nicht heißt, dass es sich hier nicht surfen lässt. So gibt es auch hier Surfschulen und Camps. In diesen Gegenden kann man unkompliziert allein losfahren, Unterricht nehmen, oder in einem der Surfcamps leben. Dort wird einem nicht nur Unterricht gegeben, weiterhin werden Unterkunft, Essen, Trinken, Material und Transport zu den entsprechenden Spots gestellt.
An der Ostküste von Fuerteventura befindet sich der Ort Caleta de Fustes, der ebenfalls sehr gute Bedingungen zum Surfen aufweist. Hier kommen besonders Surfanfänger auf ihre Kosten, zum Beispiel am Strand Playa del Castillo, einer eher ruhigen Bucht.
Unterhalb dieses Ortes, weiter in Richtung Süden der Insel, gibt es auch an der Küste von Costa Calma eine angesagte Surfschule.
Weiter im Süden von Fuerteventura befindet sich der Surfspot La Pared mit Surfschule und Surfcamp, wo besonders Anfänger die Kunst der Wellenakrobatik erlernen können. Noch weiter im Süden befindet sich der Strand La Jandia, welcher ebenfalls eher von Surfanfängern genutzt wird, da hier der große südliche "Swell" im Sommer eher selten ist.
Wie zu sehen ist, gibt es auf Fuerteventura unzählige Surfangebote für Einsteiger und Profis. Man kann den Urlaubsort nach Jahreszeit, Können und anderen persönlichen Vorlieben auswählen. Die verschiedenen Surf-Spots auf Fuerteventura haben jedoch etwas gemeinsam: die Wellen, die traumhafte Natur und deren Liebhaber aus aller Welt.