Die kanarischen Inseln sind durch das ganzjährig milde und frühlingshafte Wetter hervorragend zum Klettern, Bouldern, Bergwandern und Wandern generell geeignet. Je nach Insel bieten sich für den Urlaub unterschiedliche Möglichkeiten an.
Das Kletterparadies Teneriffa lässt das Kletter- Herz mit Sicherheit höher schlagen. Die größte der Kanaren bietet auf der ganzen Insel viele Möglichkeiten für neue Kletter- Herausforderungen. Teneriffa verfügt auch über anspruchsvolle Kletterrouten und eignet sich besonders für Kletterer ab Grad V. Vor allem im Gebiet des über 3000 Meter hohen Vulkans Teide offenbaren sich beim Klettern atemberaubende und sehr kontrastreiche Landschaften, sowie abwechslungsreiche Gesteinsformationen. Auch zum Bouldern gibt es auf Teneriffa viele schöne Gebiete.
Die zweitgrößte kanarische Insel Gran Canaria besticht ebenfalls durch eine wunderschöne Atmosphäre und Meerblick. Zudem sind Klettergebiete auf der ganzen Insel ausreichend vorhanden. Durch den Kletter- Boom der letzten Zeit gibt es auf Gran Canaria viele Kletterclubs und Kletterschulen. Somit wird auch Anfängern das Klettern leicht gemacht. Der markante Felsfinger Roque Nublo ist ein beliebtes Ziel zum Klettern. Verschiedene Schwierigkeitsgrade runden das Klettervergnügen ab.
Bei einem Urlaub auf Fuerteventura genießt man schöne Naturlandschaften, Vulkanhöhlen und -krater die zum Klettern und Wandern ermuntern. Auf dieser kanarischen Insel findet man aber weniger anspruchsvolle Klettertouren, sondern eher unkompliziertere Möglichkeiten zum Klettern. Mit einem Schwierigkeitsgrad von I bis III sind die Touren daher auch gut für Anfänger geeignet. Geführte Wanderungen und anspruchsvolles Bergwandern sind auf Fuerteventura allerdings auch möglich.
Auf La Palma bekommt man den größten Senkkrater der Welt zu sehen. Dass man im Urlaub hier gerne klettern oder wandern möchte, versteht sich für viele Leute von selbst. Die Felsen auf La Palma sind jedoch eher brüchig, weshalb man nicht einfach so drauflos klettern sollte. An einigen wenigen Orten ist das Klettern auf mittlerem Schwierigkeitsniveau aber dafür umso schöner.
La Gomera ist vor allem zum Wandern beliebt. Das Klettern auf eigene Faust ist wegen des porösen Untergrundes eher nicht empfehlenswert, auch weil die Gefahr von Steinschlägen besteht. Veranstalter bieten auf der kanarischen Insel jedoch geführte Klettertouren für Anfänger und Fortgeschrittene an.
Die kanarische Insel El Hierro wird von Individualtouristen oft als Geheimtipp zum Wandern bezeichnet. Da El Hierro vom Massentourismus noch verschont geblieben ist, sind bis jetzt auch noch kaum spezielle Routen oder Gebiete zum Klettern bekannt. Für einen Aktivurlaub empfiehlt sich die ruhige Insel El Hierro mit ihrer absolut gegensätzlichen Landschaft aber auf jeden Fall.