Die größte der sieben Kanarischen Inseln wartet mit einer Vielzahl an Möglichkeiten auf, ihre außergewöhnliche Schönheit auf sportliche Weise zu erkunden und zu genießen. Bei Temperaturen, die das ganze Jahr über konstant zwischen 19 und 26 Grad liegen, ist es besonders zu empfehlen, dies auch unter oder auf dem Wasser zu tun. Neben einem spektakulären Blick auf die Küstengebiete der Insel, gibt es vom kristallklaren, türkisblauen Meer aus bizarre Formationen aus Vulkangestein, Delfine, Wale und exotische Fische aus aller Welt zu sehen.
In aller Ruhe erkundet man die Küste der Insel mit dem Kajak. Dies bietet sich besonders im Süden an, da die Wellen hier meist leichter zu handhaben sind, als im Norden. Man sollte sich vor Ort aber in jedem Fall über die Begebenheiten erkundigen. Besonders zu empfehlen ist eine Kajaktour im Südwesten der Insel. Von Los Giganteszur Schlucht von Masca und zurück wird man mit etwas Glück von Delfinen oder gar Walen begleitet. Generell ist es aber fast überall auf der Insel möglich Küstenabschnitte mit dem Kajak zu erkunden. Dabei lässt man sich am besten von erfahrenen Guides führen, da diese die Geheimnisse der Insel kennen und auch mit den mitunter gefährlichen Strömungen umzugehen wissen.
Wer es etwas rasanter mag, leiht sich ein Jet Ski und erkundet die Küste mit einigen PS mehr. Hier kann man einfach zum Spaß eine rasante Tour machen oder ganze Safaris unternehmen, bei denen man ebenfalls auf allerhand Meeresbewohner stoßen kann. Das ist ein Spaß auch für die ganz kleinen Urlauber, denn diese dürfen ab 5 Jahren teilnehmen. Besonders in den touristischen Zentren der Insel im Süden und Südwesten kann man ohne weitere Probleme Jet Skis ausleihen.
Geschmeidig über das Wasser zu gleiten oder rasant hohe Wellen zu reiten, ist auf Teneriffa genauso wenig ein Problem, wie rasante Sprünge an einem Kite. Surfer aller Art und Qualifikationslevels finden hier ihren persönlichen Hotspot.
Durch die Passatwinde und die milden Temperaturen lädt Teneriffa ganzjährlich zum Windsurfen ein. El Médano im Süden der Insel gilt als der Hotspot der Insel. Bereits beim Landeanflug auf den Flughafen Teneriffa Süd sieht man neben einigen bunten Kites, vor allem die bunten und zahlreichen Segel der Windsurfer. Die Bedingungen sind ideal, da der Wind stark weht und die Wellen eine gute Höhe erreichen. Deshalb sieht man hier hauptsächlich erfahrene Wassersportler. Als Anfänger begibt man sich am besten in geschütztere Gefilde in den Norden der Insel. An der Westküste empfiehlt es sich den Spot Alcalá anzusteuern, da man hier nicht selten auf Delfine trifft und die imposante Umgebung eine beeindruckende Kulisse darstellt.
Die angeblich bekannteste Surfwelle für Wellenreiter findet man in der Touristenhochburg Playa de las Américas im Südwesten von Teneriffa, da sie sehr hoch und schnell verläuft. Generell eignet sich die Südseite Teneriffas ideal um rasante Wellen zu bezwingen und sein Können mit dem anderer erfahrener Surfer zu vergleichen. Anfänger sollten sich aufgrund dessen genau informieren, an welchen Spots sie eine geschützte Zone vorfinden, um sich auf dem Brett zu versuchen.Las Galletas ganz im Süden der Insel ist so ein Spot, an dem sowohl Fortgeschrittene, als auch Anfänger ihren Spaß haben können.
Wer den besonderen Kick sucht, wird sich an einem Kite hängend bis zu 5 Metern über dem Meer wohl fühlen. Etwas Erfahrung sollte man nach Teneriffa auf jeden Fall mitbringen, da die Winde stark sind und man ohne Erfahrung mit dem Drachen ein hohes Risiko eingeht, sich an Felsen zu verletzen. Sehr beliebt ist auch bei den Kitesurfern die Südküste. Im Süden ziehen besonders El Médano, Güimar und Tejita eine Vielzahl erfahrener Sportler an. Im Norden der Insel befindet sich die Punta de Hidalgo, an der sich ausschließlich Profis in die Wellen stürzen sollten.
Wem das alles zu waghalsig ist und wer die Besonderheiten der Inseln nicht nur an Land, sondern auch unter Wasser erkunden will, der greift zu Taucherbrille und Schnorchel. Die Wassertemperaturen liegen bei angenehmen 22 bis 25 Grad im Jahresdurchschnitt. Um das Schnorcheln zu einem besonderen Erlebnis zu machen, empfiehlt es sich Steinstrände aufzusuchen, da dieser mehr Lebensraum bietet, als Sandstrände. Auch ist es wichtig auf einen ruhigen Wellengang zu achten, denn dieser begünstigt die Sicht unter Wasser. Achtet man auf diese zwei Eckpunkte, kann man Krebse, bunte Fischchen und bunte Korallen betrachten. Und mit etwas Glück begegnet man einem der ungefährlichen Engelshaie oder einem Schwarm Tümmler. Schnorcheln kann man ohne Erfahrung und ohne Lehrer, dennoch empfiehlt es sich, sich Tipps vom Profi ein zu holen. Er ist Ortskundig und kann über Risiken und besonders schöne Flecke Auskunft geben.
Versteckte Höhlen, Grotten, Unterwasserschluchten und Korallenriffe erkundet man am Besten im Rahmen einer geführten Tauchtour. Anfänger können und sollten diese Touren nur mit geschultem Personal unternehmen. Auch für Fortgeschrittene eignet sich ein Guide, da dieser um die Gefahren und verborgenen Schätze der Unterwasserwelt weiß und einem mitunter an Örtchen führt, an denen man zwischen Skurrilen Steinformationen gemeinsam mit Rochen, Tintenfischen, Thunfischen und Barrakudas tauchen kann.