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Höhepunkte der einzelnen Kanarischen Inseln
Die Kanarischen Inseln
Was auch immer man sich für einen Urlaub vorstellt, auf den Kanarischen Inseln wird es möglich sein! Hier treffen Aktivurlauber auf Naturfreunde und Kulturbegeisterte. Die Kanarischen Inseln bieten eine breite Palette an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten und jede der Inseln zeigt bei genauerer Betrachtung einen anderen Charakter. Nimmt man Teneriffa mit der Surfermetropole El Médano, Fuerteventura´s Sanddünen, oder die „Orgelpfeifen“ auf La Gomera, so unterscheidet sich doch jede Insel und hält jeweils unterschiedliche Abenteuer bereit. Wer jedoch die Zeit nicht hat, alles mitzunehmen, sollte sich zumindest die Highlights der Inseln ansehen.
Teneriffa
Teneriffa als die größte der 7 Kanarischen Inseln hält viele Highlights bereit, die man bei einer Reise gesehen haben sollte. Für Aktivurlauber bieten sich vor allem drei sogenannte Hotspots an, um einen Urlaub auf der Insel unvergesslich werden zu lassen. Der Pico del Teide liegt auf 3718 Metern und ist der höchste Berg Spaniens. Die wechselnde Vegetation erweckt Faszination und wird auch für kleine Wanderfreunde eine einmalige Erinnerung sein.
Etwas schwieriger gestaltet sich eine Wanderung durch die Masca-Schlucht. Während man jedoch die Felsen überquert, die Höhlen durchläuft und die Bäche überspringt erlebt man die einzigartige Natur, die in dieser Weise nur dort zu finden ist. Flora und Fauna an diesem Ort hinterlassen eine einmalige Erinnerung und lassen selbst über den potentiellen Muskelkater hinwegsehen.
Das Anaga-Gebirge am nord-östlichen Inselspitz bietet die Möglichkeit für besinnliche Tagesausflüge. In der Nähe der Gebirgskette liegt die Kleinstadt La Laguna, in der sich auch die Universität Teneriffas befindet. Durch die idyllische Altstadt mit den kleinen märchenhaften Läden und den bunten Häusern hat es La Laguna auf die Liste des UNESCO Weltkulturerbes geschafft und ist auf jeden Fall sehenswert.
Ein weiteres Örtchen, das ein „Muss“ für alle Teneriffa-Urlauber ist, ist La Orotava. Der sehr traditionell erhaltene Ort im Norden der Insel bietet einen Einblick in die typisch kanarische Kultur. Die kleine kanarische Hafenstadt Guarachico ist eine der romantischsten Orte auf Teneriffa. Durch die vielen alten Gebäude, von denen einige echte Sehenswürdigkeiten darstellen fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt. Die Einwohner des Städtchens lassen sich auch von den Touristen nicht aus der Ruhe bringen und feiern die Feste wie sie fallen. In Garachico kann man das kanarischen Temperament, das Traditionsbewusstsein und die Gelassenheit in aller Originalheit auf sich wirken lassen.
Eine der touristischen Hochburgen ist Las Américas. Durch die vielen Hotels, Restaurants und Clubs erscheint die Stadt vor allem am Abend in sämtlichen Farben.Am Playa de las Américas kann man sich am hellen Sandstrand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Auch Las Teresitas, ein Strandabschnitt der Inselhauptstadt Santa Cruz versprüht karibisches Flair. An dem in den 70er Jahren angelegten gelben Sandstrand ist man vermutlich nie alleine, die Palmen und der hellblaue Atlantik entschädigen jedoch die Touristenflut.
El Médano gilt auf Teneriffa als das Mekka der Surfer. Auf Grund des meist starken Windes findet man hier fast immer die perfekte Welle. Der Playa del Médano ist mit einer Länge von 3 Kilometern der längste natürliche Sandstrand und unter den Profis ein echtes Highlight auf der Insel.
Fuerteventura
Fuerteventura als die zweitgrößte Insel der Kanaren hat ebenfalls einige Highlights zu bieten.
Betancuria beispielsweise ist die alte Hauptstadt Fuerteventuras und steht als gesamter Ort mit seinen alten Gebäuden unter Denkmalschutz. Ein Urlaub in einer der abseits gelegenen Fincas macht den Aufenthalt auf der schönen Insel zu etwas ganz Besonderem.
Südlich des Touristenortes Corralejo erstreckt sich das circa 11 Kilometer lange Dünengebiet des Nationalparks Parque Natural de las Dunas de Corralejo. Mit dem hellen feinen Sand ist diese Gegend ein Paradies für Groß und Klein, das jeder Urlauber Fuerteventuras gesehen haben sollte.
Im Norden der Insel liegt die Gemeinde La Oliva, zu der auch Corralejo gehört. Dort befinden sich Sehenswürdigkeiten wie die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Candelaria und das Casa de los Coroneles, das größte Landgut der Kanarischen Inseln.
Gran Canaria
Gran Canaria ist mit seinen vielen Attraktionen ein echtes Paradies für Aktivurlauber. Schon alleine die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria bietet eine breite Palette an Beschäftigungsmöglichkeiten. Von Sightseeing durch die geschichtsträchtige Altstadt bis hin zu einem sportlichen Tag am Strand. In Agüimes befindet sich ein perfekt restauriertes, wunderschönes historisches Zentrum, das so auf der ganzen Insel nur einmal zu sehen ist. Auch in Vegueta gibt es architektonisch faszinierende Gebäude. Hier sollte man sich Zeit nehmen, auch die versteckten Gassen mit den idyllischen Bars und Restaurants ausfindig zu machen.
Im Süden Gran Canarias befindet sich „Klein Venedig“. Puerto de Mogán liegt direkt am Hafen und erinnert mit seinen kleinen Flüsschen durch den ganzen Ort an die italienische Gondelstadt.
Wer einen Tag abseits des städtischen Flairs verbringen möchte, der sollte sich beispielsweise an den Playa Inglés begeben, oder einen Tag in der faszinierenden Dünenlandschaft von Maspalomas verbringen.
Auch für Wanderfreunde hält Gran Canaria einige ganz besondere Möglichkeiten bereit. Der „Wolkenfels“ Roque Nublo ist eines der Wahrzeichen der Insel. Als Teil eines früheren Vulkans diente er als Opferstelle für den Sonnengott. Eine Wanderung auf dem Roque Nublo sollte bei einem Urlaub auf der Insel unbedingt auf der Liste stehen.
Im Örtchen Barranco de Guayadeque im Osten der Insel können Urlauber eine Reise zurück in die Vergangenheit erleben. Die Höhlen und Schluchten erinnern an die Zeit der Altkanarier.
Lanzarote
Lanzarote ist die trockenste der Kanarischen Inseln, was vermutlich daran liegt, das drei Viertel der Insel mit Lava bedeckt sind. Der Parque Nacional de Timanfava wird auch als Montañas del Fuego (Feuerberge) bezeichnet. Die Besichtigung des Vulkangebiets mit seiner aufregenden Geschichte sollte bei einer Reise auf die Insel auf keinen Fall ausgelassen werden.
Wer eine Abwechslung zu dem vielen Gestein sucht, der sollte sich an einen der wunderschönen Strände Lanzarotes auf machen. Die Papagayo-Strände umfassen insgesamt sieben kleine Buchten, die alle etwas Anstrengung verlangen, um sie zu erreichen. Ist man jedoch einmal angekommen, fällt es schwer wieder zu gehen. Das kleine Fischerdörfchen Caleta de Famara zieht vor allem Wellenreiter an. Die perfekten Wind- und Wetterbedingungen und die zahlreichen Surfschulen und -shops bilden die perfekten Voraussetzungen einen Surfertraum wahr werden zu lassen.
Sehr geprägt wurde das Landschaftsbild Lanzarotes von dem kanarischen Architekten César Marique. Grandiose Sehenswürdigkeiten sind die Cueva de los verdes und der Jameos del Agua. Das unterirdische System aus Lavahöhlen, Grotten und kleinen Seen ist sehr beeindruckend. Ebenfalls von César Marique gestaltet wurde der Aussichtspunkt Mirador del Rio, im Norden der Insel. Von dort aus hat man einen einzigartigen Blick über die Weite des Atlantik und auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa.
Die meisten Touristen finden sich in den Orten Puerto del Carmen, Playa Blanca, und Costa Teguise
La Palma
La Palma als die drittkleinste Kanarische Insel bietete am meisten noch unberührte Natur. Im Parque Nacional de la Caldera de Taburiente kann man auf kilometerlangen Wanderwegen Flora und Faune der Insel bis ins Detail erkunden. Das Reservat von Los Tiles ist unumgänglich, wenn man sich für einen Urlaub auf La Palma entscheidet. Hier befindet sich neben dem größten Laurisilva (Lorbeerwald) der Insel ein wunderschöner Regenwald, sowie zahlreiche Flüsschen und Bäche, die diesen Ort zu einem kleinen Wunderland machen. Für eine Wanderung sollte man sich wegen möglicher Unbeständigkeit des Wetters mit Regenkleidung ausrüsten.
In den Piscinas de la Fajana, ruhigen Salzwasserbecken ohne anstrengenden Wellengang in der nähe des Ortes Barlovento, kann man sich nach einem anstrengenden Wandertag erholen.
Eine Attraktion an sich stellt die Inselhauptstadt Santa Cruz de la Palma dar. Um die Altstadt mit ihren geheimnisvollen Facetten zu erkunden, sollte man sich genügend Zeit nehmen, um kein Detail zu übersehen.
La Gomera
La Gomera ist eine der Kanarischen Inseln, die noch unberührt erscheint und auch von Touristen weniger überlaufen ist. Somit kann man auch die Highlights der Insel in Ruhe erkunden und das spanische Flair in vollen Zügen genießen. Das Valle Gran Rey bildet eine Gemeinde, die aus drei Hauptorten besteht: Calera, Vueltas und La Playa. Hier kann man sowohl die beeindruckenden Felsen, die unterschiedlichen Pflanzen so wie das türkisblaue Meer bestaunen und bei einem Leche y leche an der Strandpromenade den Sonnenuntergang betrachten.
Zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten La Gomeras zählen die Los Órganos. Mächtige Felsen, die aus dem Meer empor ragen und wie von Hand eingemeiselte Orgelpfeifen darstellen.
Wie auf allen Kanarischen Inseln finden sich auch auf der ehemaligen Hippie-Insel zahlreiche Wanderwege. So lässt sich auch der Parque Nacional de Garajonay durchqueren. Der Nationalpark liegt im Inselinneren und umfasst den Alto de Garajonay, den höchsten Berg La Gomeras. Wer Glück hat, kann bei wenig Nebel von dort aus eine fantastische Aussicht über die Insel genießen.
El Hierro
Für Naturfreunde stellt El Hierro ein Highlight an sich dar. Vom Aussichtspunkt Mirador de la Pena kann man die volle Schönheit der Insel bewundern. Von hier aus kann man die meiste Zeit eindrucksvolle Sonnenuntergänge sehen und den Tag mit einer bleibenden Erinnerung ausklingen lassen.
Die Unterwasserwelt lässt sich am besten in La Restinga erkunden. Der Ort gilt als der hot-spot für Freunde des Tauchsports, die ihren Urlaub auf El Hierro verbringen. Auf den vielen Wanderwegen hat man die beste Gelegenheit, einen Eindruck der noch unberührten Natur der kleinsten der Kanarischen Inseln zu bekommen.