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Einleitung zu den Kanarischen Inseln
Die bergige Insel Teneriffa, das strandverwöhnte Fuerteventura, das vielfältige Gran Canaria, das winzige El Hierro, die Vulkaninsel Lanzarote, das idyllische La Palma oder die Hippie-Insel La Gomera – sie alle laden auf ein unverwechselbar kanarisches Reiseerlebnis ein.
Einst das Ende der Welt, zählt man die Kanarischen Inseln heute zu ihren 50 beliebtesten Urlaubszielen. Die Inseln des Glücks – wie sie genannt wurden, bevor Seefahrer einige Hunde (lateinisch: canis) auf ihnen zurückließen und so der Inselgruppe den Namen Kanaren vermachten – bestehen aus sieben Haupt- und sechs Nebeninseln im Zentralatlantik.
Die Kanaren vereinen das Temperament Südamerikas, die Wärme Afrikas und die Offenheit Europas auf einem Archipel. Urlauber können die Tradition, Gastfreundschaft und rauschenden Fiestas der kanarischen Inselbewohner erleben und Zeugen des entspannten und einzigartigen Lebensgefühls werden, welches nur auf den Kanaren herrschen kann. Mentalität und Sprache sind durch die temperamentvollen Rhythmen Lateinamerikas geprägt, Geographie und Klima durch die rote Sonne Afrikas, Geschichte, Wirtschaft und Politik durch das koloniale Europa.
Die Kanaren haben ihren ganz eigenen Stil, der dafür sorgt, dass die Inselgruppe jährlich über zehn Millionen Besucher anzieht: viele von ihnen kehren immer wieder auf ihre Lieblingsinsel zurück und über 300.000 Auswanderer haben ihren Wohnsitz dauerhaft auf die Kanaren verlegt. Letztlich sind es ihre zahlreichen Bewohner und Besucher, welche den Kanaren einen weltoffenen und regelrecht kosmopolitischen Charakter verleihen. Doch was genau macht den Charme dieser 7 Inseln aus? Neben den ganzjährig milden Temperaturen und den dazugehörigen palmenbewachsenen goldenen und schwarzen Traumstränden locken viele weitere Attraktionen. Immergrüne kanarische Kiefernwälder, schwarz-braune Lavagärten und exotische Strelitzienfelder lassen die Herzen von Wanderfreunden und Naturliebhabern höher schlagen. Wassersportler finden ihre Erfüllung beim Surfen auf den gigantischen Wellen, beim Tauchen in Unterwasserhöhlen oder bei aufregenden Bootsausflügen mit Segelboot, Yacht oder Jetski. Auch Kulturliebhaber und Geschichtsinteressierte kommen beim Flanieren durch uralte Fischerdörfer oder beim Besichtigen von Völkerkundemuseen und Handwerksgalerien auf ihre Kosten. Städtetouren auf den Inseln erweisen sich als besonders interessant, vor allem können sich Erkundungsfreudige dabei direkt auf die Suche nach den Spuren der kanarischen Ureinwohner begeben. Wer einfach nur Urlaubsspaß haben möchte, kann sich auch in einen der zahlreichen Wasser-, Tier- und Erlebnisparks, die die Kanarischen Inseln zu bieten haben, begeben.
Das Verkehrsnetz auf und zwischen den Inseln ist sehr gut ausgebaut, weshalb Mobilität auch ohne Mietwagen möglich ist und Inselhopper hier gute Karten haben. Regelmäßige Fähr- und Flugverbindungen bringen jeden Reisenden sicher von einer Insel zur anderen. Auf dem Land kommt man mit den Guaguas voran. Diese Busse befahren selbst die engsten Steilküsten und mit der Rabattkarte Bonobus, werden Busfahrenden große Teile des ohnehin schon freundlichen Fahrpreises erlassen. Urlauber sollten sich nicht wundern, wenn sich ihre Haltestelle direkt an der Autobahn befindet oder sie von Einheimischen angewiesen werden, sich unter einen Drachenbaum an einer verlassenen Landstraße zu stellen und dort auf den Bus zu warten – diese Gelassenheit zeichnet die Kanarischen Inseln aus.
Die Kanaren begeistern nicht nur mit spanischen Gepflogenheiten, sondern auch mit insulanischen Eigenheiten. Frühaufsteher können beobachten, wie sich die Sonne majestätisch aus dem Atlantik emporhebt und wie plötzlich geschäftiges Treiben die Inselstraßen belebt. Setzt man sich zum Frühstück in eine der vielen Churrerias kann man das typische Fettgebäck Churro mit heißer Schokolade genießen.
Abends gesellt man sich in eine Guachinche: Einige Einheimische haben ihre Garagen und Schuppen zu Lokalen umgewandelt, in denen in lässiger Atmosphäre Selbstgeschlachtetes und Wein aus eigener Herstellung genossen wird. Neben der gutbürgerlichen Küche stehen auch Tapas, wie beispielsweise Papas Arrugadas con Mojo und Ziegenkäse mit Gofio-Kruste in der kanarischen Tradition.
Die ausgeprägte Ess- und Trinkkultur der Insulaner sollte unbedingt ausgekostet werden, da sie einen nicht unwesentlichen Teil des hiesigen Lebensgefühls ausmacht: Man nimmt sich Zeit und genießt in gemütlicher und entspannter Atmosphäre. Mittags wird zumeist in aller Ruhe Siesta gehalten, damit sich später die feurigen Fiestas bis in die Morgenstunden ziehen können.