San Isidro

Übersicht

San Isidro – der Name klingt nach spanischer Sonne und kanarischem Lebensgefühl. Doch zumindest letzteres kommt in dem Ort, der in der Gemeindevon Granadilla de Abona liegt, eher nicht auf. Hier im Süden der Insel Teneriffa findet man ein Paradies von Hotelanlagen und Arbeiterwohnungen - der Garten Eden ist es jedoch nicht. Touristen werden hier gesucht wie die Nadel im Heuhaufen. Viele Südamerikaner sind in dem „Durchreise-Ort“ heimisch geworden. Ebenso findet man hier Arbeiter vom nahegelegenen Flughafen und aus Los Cristianos oder Las Américas.

Der Alltag wird begleitet durch ein regelmäßiges Verkehrschaos. Öfter als ihm lieb ist, steht der Automobilnutzer hier im Stau. Dieser entsteht durch das vielbefahrene Autobahnkreuz am Rande des Ortes und ist auch begründet durch das zu schnelle Wachsen von San Isidro. Immerhin bleibt beim Warten im Blechdschungel ein schöner Ausblick auf das Meer.

Geschichte

Die Wurzeln der Gemeinde führen in das späte sechzehnte Jahrhundert zurück. Früher diente San Isidro vornehmlich als Unterschlupf für die Guanchen (Ureinwohner)sowie Indern, die  auf den kanarischen Inseln lebten und sich dem Willen der spanischen Eroberer beugen mussten.

Wirtschaft

Kommerzielle Tätigkeiten stehen in San Isidro im Vordergrund: Die Anwohner und die spärlich vorhandenen Touristen finden eine Vielzahl von Bars, Restaurants, Geschäften, Supermärkten, Autohäusern, Friseure, Drogerien, Schmuckläden, Tankstellen, Videotheken, Banken und Sparkassen.

Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist die Nähe zum Flughafen und zu dem beliebten Wassersportdomizil El Médano.

Kultur und Einwohner

Die Bevölkerung hat sich in kurzer Zeit vervielfacht. Viele Südamerikaner sind in dem Ort angesiedelt, ebenso Angestellte des nahegelegenen Flughafens(Flughafen Süd Reina Sofia) oder Arbeiter aus Los Cristianos oder Las Américas. Aus diesem Grund wird San Isidro auch als Massenlager-Stadt" bezeichnet. Es herrscht ein nicht nur ein dichtes Verkehrsaufkommen, sondern regelrechter „Dauer-Stau“, da die Hauptstraße in ein vielbefahrenes Autobahnkreuz mündet.

Lage und Vegetation

Nicht weit entfernt von San Isidro ist der Flughafen Süd Reina Sofia , der sich südöstlich der Insel befindet und in rund drei Minuten Autofahrt erreichtwerden kann. Touristen reisen am besten über die Autobahn TF-1 an. Die Nachbarorte El Médano und Granadilla sind über die TF-6 und die TF-645 zu erreichen.

Ganzjährig herrschen eher milde Temperaturen und es gibt viele Sonnenstunden zu genießen. Das südliche, eher trockene Klima macht sich aber auch in San Isidro bemerkbar.


Sehenswürdigkeiten

Skulpturenpark „Los Cardones“

Dieser Park hat den Ort erst einen Namen gegeben: Biologisch seltene Pflanzen als auch archäologische, prähistorische Überreste sind in dem Skulpturenpark „Los Cardones“ zu bewundern. Gründer des Parks ist der Deutsche Gernot Huber. Immer mehr Bildhauer entdecken den Park für sich und stellen ebenfalls ihre Kunst zur Schau.
Eintritt: 10 Euro
Zugang: Für Gruppen nach telefonischer Absprache (Telefon: 922 77 23 31)