Klettern auf Lanzarote

Die Vulkaninsel Lanzarote ist die nordöstlichste Insel der Kanaren und nur wenige Kilometer von Fuerteventura entfernt. Neben Sand- und Kiesstränden verfügt diese kanarische Insel vor allem über teils steile Felsküsten die sich gut zum Klettern eignen. Man kann sich auf Lanzarote hervorragend beim Klettern ausprobieren!

Markante Vulkankegel und Feuerberge prägen die Landschaft von Lanzarote. Die Insel ist von zwei Gebirgszügen durchzogen, die zum Klettern, Bergsteigen und Wandern genutzt werden können. Das Famara- Massiv erstreckt sich über den Norden von Lanzarote. Der hier gelegene Penas del Chache ist mit 670 Metern Höhe der höchste Berg der Insel. Der Bergzug Los Ajaches liegt im Süden von Lanzarote. In diesem Gebiet lädt der 608 Meter hohe Atalaya de Femès zum Klettern ein. Die Besteigung dieses Berges ist sehr beliebt. Der Kletter- Tourismus scheint auf Lanzarote noch nicht sehr weit verbreitet zu sein, jedoch gibt es Veranstalter die Touren zum Klettern und Wandern auch für Individualtouristen organisieren.

Zum Klettern für Anfänger eignet sich Malpais de la Corona. Dieser befindet sich am Vulkankegel Monte Corona im Norden der kanarischen Insel. Zum Schnupperklettern eignen sich zudem die Basaltwände der Insel, wo es auch gut gesicherte Routen gibt.

In Mala und Arrieta kann man sogar an bis zu 200 Meter hohen Steilwänden klettern. Allerdings ist das nur über einen speziellen Veranstalter möglich. Neben verschiedensten Klettertouren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wird beispielsweise auch das Erklimmen der Steilwand des Risco de Famara oder das Klettern in der Höhle bei Orzola angeboten. In jedem Fall wird man mit wundervollen Ausblicken über Lanzarote belohnt.