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Übersicht von Playa del Inglés
Übersicht
Geschichte / Gründung
Playa del Inglés war früher eine karge, wüstenhafte Gegend, die nur von wenigen Bauern und Fischern besiedelt worden ist. Besonderen Einfluss besaß die Bauernfamilie des Conde de la Vega. Ihm gehörten gegen Ende des 19. Jahrhunderts fast 33 Prozent der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana, zu der neben Maspalomas auch Playa del Inglés zählt. Im 20. Jahrhundert stieg sein Anteil auf 37 Prozent. Um seine Einnahmen aufzubessern, entwickelte er die Idee einer Costa Canaria – ein Feriengebiet, in dessen Zentrum Maspalomas liegen sollte. Im Jahr 1961 wurde dieses Projekt als Wettbewerb ausgeschrieben. Eine französische Firma gewann ihn, da ihr Vorhaben als das umweltfreundlichste eingestuft wurde. Das Bauprojekt bedeutete den Beginn des Massentourismus an der Südspitze Gran Canarias und das Ende der traditionellen Agrarregion.
Die Bebauung entwickelte sich ab den 60er Jahren von Ost nach West. Einige Straßen an der Playa del Inglés - wie beispielswiese die Avenida de Tirajana - wurden gezielt als Einkaufsstraßen mit vielen Geschäften und mehrgeschossigen Häusern geplant. Die großen Hotelanlagen stammen größtenteils aus den 60er und 70er Jahren. Bei den Neubauten im Norden wurde die Geschossanzahl noch einmal deutlich erhöht. Im Westen und Südosten herrscht dagegen eine lockere Bebauung mit Gärten und freistehenden Bungalows vor.
Wirtschaft
Der Ortsteil Playa del Inglés erwirtschaftet fast alle seine Einnahmen aus dem Tourismusgeschäft. Es gibt ein großes Angebot an Hotels und Apartmentanlagen, Restaurants und Bars sowie Einkaufsläden und Anbieter von Freizeitaktivitäten. Zusammen mit San Augustín und Maspalomas bildet die Playa del Inglés das größte touristische Zentrum Spaniens. Die meisten Urlauber kommen aus Deutschland, England oder den Niederlanden.
Kultur und Einwohner
An der Playa del Inglés leben nur wenige Einheimische. Die hohe Hotelbebauung im Zentrum und das laute Treiben entlang der Hauptstraßen eignen sich nur bedingt als dauerhaftes Wohngebiet. Daher bevorzugen die meisten Einwohner den Westen (El Hornillo) und Norden (El Tablero) von Maspalomas .
Ruhige Wohngegenden an der Playa del Inglés findet man nur an den Randzonen, zum Beispiel am Ende der Promenade. Hier gibt es Ferienhäuser und Apartments, die Nordeuropäer den ganzen Winter bewohnen.
Obwohl nur wenige Einheimische an der Playa del Inglés leben, wird der Religion große Beachtung geschenkt. Ein katholisches und ein evangelisches Pfarramt sind auf die Seelsorge der Touristen spezialisiert. Seit 1970 gibt es zwei religiöse Zentren: der Templo und das Centro Ecuménico (ökumenisches Zentrum).
Playa del Inglés ist ein beliebtes Urlaubsziel von Paaren, Cliquen, Familien und Homosexuellen. Europäische Lesben und Schwule werden vom örtlichen Tourismusverband gezielt angeworben. Viele Hotels, Bars und Diskotheken werben damit, dass Homosexuelle willkommen sind. Seit 2001 findet im benachbarten Maspalomas sogar eine Parade im Stil des Christopher Street Days statt – die so genannte Maspalomas Pride.
Lage und Vegetation
Playa del Inglés ist ein Ortsteil der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 6.000, die der Gemeinde 49.600. Playa del Inglés liegt auf einem etwa 30 Meter hohen, keilförmigen Sockel, der in das Dünengebiet und die Strände hineinragt.
Playa del Inglés ist über die Inselautobahn GC-1 oder die Schnellstraße GC-500 gut zu erreichen. An der GC-500 liegen zum Beispiel die benachbarten Orte Maspalomas im Westen und San Augustín im Osten. Zudem fahren verschiedene Buslinien vom Flughafen oder von der Hauptstadt Las Palmas ab, die an der Playa del Inglés halten.
Außer der Wüstenvegetation in den Dünen hat die Playa del Inglés wenige endemische Pflanzen zu bieten. Das Gebiet ist eigentlich karg und trocken. Palmen und Kakteen sind eine der wenigen Gewächse, die die hohen Sommertemperaturen vertragen.
Geschichte / Gründung
Playa del Inglés war früher eine karge, wüstenhafte Gegend, die nur von wenigen Bauern und Fischern besiedelt worden ist. Besonderen Einfluss besaß die Bauernfamilie des Conde de la Vega. Ihm gehörten gegen Ende des 19. Jahrhunderts fast 33 Prozent der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana, zu der neben Maspalomas auch Playa del Inglés zählt. Im 20. Jahrhundert stieg sein Anteil auf 37 Prozent. Um seine Einnahmen aufzubessern, entwickelte er die Idee einer Costa Canaria – ein Feriengebiet, in dessen Zentrum Maspalomas liegen sollte. Im Jahr 1961 wurde dieses Projekt als Wettbewerb ausgeschrieben. Eine französische Firma gewann ihn, da ihr Vorhaben als das umweltfreundlichste eingestuft wurde. Das Bauprojekt bedeutete den Beginn des Massentourismus an der Südspitze Gran Canarias und das Ende der traditionellen Agrarregion.
Die Bebauung entwickelte sich ab den 60er Jahren von Ost nach West. Einige Straßen an der Playa del Inglés, wie beispielswiese die Avenida de Tirajana, wurden gezielt als Einkaufsstraßen mit vielen Geschäften und mehrgeschossigen Häusern geplant. Die großen Hotelanlagen stammen größtenteils aus den 60er und 70er Jahren. Bei den Neubauten im Norden wurde die Geschossanzahl noch einmal deutlich erhöht. Im Westen und Südosten herrscht dagegen eine lockere Bebauung mit Gärten und freistehenden Bungalows vor.