Santa Brigida

Übersicht

Santa Brígida ist eine Gemeinde auf Gran Canaria. Südwestlich von Las Palmas gelegen, sind die Nachbargemeinden Telde, Valsequillo und Vega se San Mateo nicht weit entfernt. Die Straße nach Santa Brigida ist gut ausgebaut, deshalb hat sich der Ort auch zu einem Wohnviertel mit gehobenem Niveau entwickeln können. Santa Brigida ist besonders für wohlhabende Bürger, die dem Lärm und der Hektik der Großstadt entfliehen möchten attraktiv. Stattliche Häuser zieren die Gegend und die Villen machen die architektonische Vielfalt aus. Die malerische Idylle der Gemeinde Santa Brigida beeindruckt jeden, der zum ersten Mal hierherkommt. Die stattlichen Häuser, mit Blumen geschmückte Balkons und kleine Gassen versprühen Charme en mas. Die Luft duftet nach Eukalyptus. Zwischen Weinanbaugebieten und stilvollen Landhäusern kann man hier Träumen und entspannen.

Geschichte/Gründung

Santa Brigida ist ein Ort mit langer Geschichte. Schon die Ureinwohner wussten, was sie an diesem Ort hatten. Sataute war der erste überlieferte Name des Gebietes. Die Ureinwohner gaben dem Gebiet diesen Namen, denn schon damals wuchsen Palmen in dieser Region.

Später wurden die Namen El Lugar de la Vega(Der Ort in der Au), La Vega(Die Au), Vega de Abajo(Die untere Au), La Vega de San Antonio(Die Au von San Antonio) und schließlich Santa Brigida(Die heilige Brigitte) für die Region genutzt.

Die reiche Vegetation der Gegend war schon immer Grund für seine Bevölkerung. Die Ureinwohner nutzen den Wald, das Holz und die Süßwasserquellen zum Überleben. Häuser, Werkzeuge und andere Werkzeuge wurden gefertigt. Archäologische Funde überliefern die Geschichte.

Isabel Guerra gründete die Stadt im 16. Jahrhundert. Nach der Eroberung der Kanaren wurde Santa Brigida aufgrund der Süßwasserquellen, die das Land um Santa Brigida fruchtbarmachen, früh dem Kolonisierungsprozess unterzogen. Ländereien und Wasserrechte wurden an die neuen Siedler verteilt.

Landschaftsveränderungen wurden ebenso schnell durchgeführt, wie die Besiedlung des Landes. Weinberge und Weinkellereien entstanden. Die Wirtschaft wuchs schnell. Getreide und Zuckerrohr wurden angebaut, um die Bevölkerung zu ernähren und den Export anzukurbeln.

Als die Holländer im Jahre 1599 versuchten Gran Canaria zu erobern flüchteten sich die spanischen Truppen nach Santa Brigida. Die Stadt wurde für eine Woche die Hauptstadt der Insel. Somit war der Ort aufgrund seiner Nähe zu Las Palmas auch zu einem politisch wichtigen Ort für die Insel.

Im 17. Jahrhundert stieg die Bevölkerungszahl sprunghaft an. Und noch immer wächst Santa Brigida. Mehrere Ortsteile entstanden: El Monte, La Atalaya, Las Cuevas, Las Goteras, Satautejo, La Angostura, Los Silos, Lomo Espino und Pino Santo zum Beispiel.

Heute ist Santa Brigida der drittgrößte Ort der Insel geworden, nach Las Palmas und Telde.

Santa Brígida ist eine Gemeinde auf Gran Canaria. Südwestlich von Las Palmas gelegen, sind die Nachbargemeinden Telde, Valsequillo und Vega se San Mateo nicht weit entfernt.

Die Straße nach Santa Brigida ist gut ausgebaut, deshalb hat sich der Ort auch zu einem Wohnviertel mit gehobenem Niveau entwickeln können. Santa Brigida ist besonders für wohlhabende Bürger, die dem Lärm und der Hektik der Großstadt entfliehen möchten attraktiv. Stattliche Häuser zieren die Gegend und die Villen machen die architektonische Vielfalt aus.

Die malerische Idylle der Gemeinde Santa Brigida beeindruckt jeden, der zum ersten Mal hierherkommt. Die stattlichen Häuser, mit Blumen geschmückte Balkons und kleine Gassen versprühen Charme en mas. Die Luft duftet nach Eukalyptus. Zwischen Weinanbaugebieten und stilvollen Landhäusern kann man hier Träumen und entspannen.

Wirtschaft

Auch für Santa Brigidas Wirtschaft sind die Süßwasserquellen von entscheidender Wichtigkeit. Durch Sie wurde Santa Brigida schon früh Kolonialisiert. In der Gegend wird mit dem Weinanbau Geschäft gemacht. Die Süßwasserquellen und die Hanglage ermöglichen sehr gute Erträge. Monte Letiscal ist das bekannteste Weinanbaugebiet der Kanaren und liegt direkt neben Santa Brigidia. Das Gebiet wurde auch viel von britischen Auswanderern besiedelt. Die Gegend erhielt Reichtum durch das Vermögen, welches die Zugezogenen mitbrachten. Heutzutage geht die Landschaft immer mehr zu Gunsten der Bauwirtschaft zurück. Steigende Grundstückspreise sind der Grund hierfür.

Lage und Vegetation

12 km südwestlich von Las Palmas liegt der kleine Ort Santa Brigida 500 Meter über dem Meeresspiegel. Mit seinen rund 18.000 Einwohnern auf einer Fläche von 32,81km² ist Santa Brigida ein beliebtes Wohnviertel der gehobenen Klasse geworden. Die vielfältige Vegetation Gran Canarias kann man auch hier in Santa Brigida bewundern. Mehr noch: untypischerweise wachsen in der Umgebung von Santa Brigida auch Drachenbäume, Wachholder, Ölbäume, Pinien, Eukalyptusalleen und Palmenhaine. Die Fülle an Bäumen ist vor allem in der Gegend um Monte Lentiscal zu finden. Das liegt an den Süßwasserquellen, die sich in diesem Gebiet befinden. Der Name der Stadt stammt noch aus der Zeit bevor die Spanier auf Gran Canaria einwanderten. Damals bezeichnete man die Palmenhaine als „Sataute“, und so wurde auch das Gebiet von Santa Brigida genannt. Das Klima in Santa Brigida ist angenehm. Nicht so heiß wie im Süden, sondern angenehme Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad machen das Gebiet attraktiv. Die Sonne scheint auch hier das ganze Jahr über, nur in den Wintermonaten wird man ab und an von regen überrascht.

Anfahrt und Verkehrsanbindung

Mit dem Auto: GC-15, GC-811

Mit dem Bus: Die Busverbindungen auf Gran Canaria sind sehr gut. Zahlreiche Busse fahren von Santa Brigida zu verschiedenen Orten auf der Insel. Alleine nach Las Palmas fahren 7 Busse. Informationen zu Ihrer Streckenverbindung finden Sie hier: www.globalsu.net


Sehenswürdigkeiten

Altkanarische Vergangenheit; eine der Hauptattraktionen des Ortes. Die Höhlen von Los Frailes liegen an der Nordwand des ehemaligen Vulkankraters Caldera de Bandama. Hier kann man die vorspanische Kultur erkunden. In der Caldera de Bandama wurden lybisch/berberische Inschriften gefunden, eine Seltenheit aus prähispanischer Zeit. Auf den Kanaren gibt es nur wenige solcher Zeugnisse. Dieser Fund stützt die Theorie, dass die Urbevölkerung der Kanaren aus Nordafrika stammt. Das Naturmonument, der Vulkankrater ist gut erhalten. Der Vulkan ist längst erloschen und so kann man den Kessel ohne Bedenken besichtigen. Mit einer Tiefe von 200m und einem Durchmesser von rund einem Kilometer ist der Krater beeindruckend anzusehen. Auf einem Schmalen Pfad kann man einmal rund um den Krater laufen. Ein kleines Cafe befindet sich auf der Spitze des 547m hohen Pico de Bandama. Der Panoramablick, der sich den Besuchern bietet ist wunderschön. 360 Grad freie Sicht auf die üppige Vegetation der Region bietet sich den Besuchern. Ein besonderes Kulturangebot bietet das Dorf Atlava. Hier werden Töpferarbeiten wie zu Zeiten der Urbevölkerung hergestellt. Ohne Töpferscheibe werden die Tonwaren hier bearbeitet und die Formen und Verzierungen entstehen nach altem Muster und Vorlagen von Fundstücken. Man kann den Töpfern über die Schulter schauen. Die Regierung der Kanaren fördert dieses Kunsthandwerk, sogar eine Schule für Töpferkunst wurde erbaut. Verwinkelte Gassen und einige in Höhlen gebaute Häuser versetzen die Besucher in eine andere Zeit. Das ist Gran Canaria pur. Die Geschichte der Töpferei wird einem im Centro Locero de Atlava erklärt und hier kann man die Töpferarbeiten kaufen. Nicht nur Weinliebhaber sollten das Municipo, das größte Weinanbaugebiet Gran Canarias besuchen. Der berühmte Vino de Monte wird hier hergestellt. Das Weinmuseum von Santa Brigida bietet den besten Wein der Insel an und lädt zu Verkostungen ein. Natürlich kann man den Wein direkt hier kaufen.


Aktivitäten

Der Golf Platz „Real Club de Golf Las Palmas“ befindet sich direkt neben der Gemeinde. Er liegt direkt am südwestlichen Rand des Caldera de Bandama und ist der älteste Golfplatz Spaniens.

Zahlreiche Wandertouren starten von diesem Ort aus. Die Gegend ist von ungemeiner Schönheit und beeindruckt manch erfahrenen Wanderer.

Abenteuerliche sollten Augustin besuchen. Das ist ein Einsiedler, der sich im Kraterkessel des Bandama lebt. Man kann ihn über einen schmalen Pfad, der in den Kessel führt erreichen. Feste Schuhe und etwa eine halbe Stunde Zeit, sollte man einplanen. Einen großartigen Blick in den Krater hat man vom Pico de Bandama aus. Von hier lässt sich eine Panoramaansicht der gesamten Nord- und Ostküste Gran Canarias genießen. Auch Telde und Las Palmas kann man von hier aus erblicken. Und da sich der Aussichtspunkt mit dem Auto leicht erreichen lässt, sollte man sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen.


Strände

In Santa Brigida gibt es keinen Strand. Der Ort liegt südwestlich von Las Palmas in Binnenlage.


Feste

Santa Brigida ist ein Wohnviertel, in dem hauptsächlich Spanier ansässig sind. Daher kann man hier die echte kanarische Kultur erleben und typische Bräuche kennenlernen.

San Antonio (13. Juni)

Die Highlights dieses Festes sind der Viehmarkt, eine Parade und die Ausstellung von Blumen, Pflanzen und Vögeln im Parque Muncipal.

Santa Brígida (1. Sonntag im August)

Es ist das älteste Festival in der Gemeinde. Im zweiten Drittel des sechzehnten Jahrhunderts, schrieb der Gründer der Stadt, Isabel Guerra, in seinem letzten Willen, dass ein Fest zu Ehren der Heiligen Brigitte( Santa Brigida), der auch die erste Kapelle gewidmet wurde, gehalten werden sollte. Seit 1957 ist das Fest zu einer Romeria geworden. Am ersten Samstag im August werden in jedem Bezirk der Stadt Wagen mit Rosmarin und typischen Motiven der Stadt geschmückt. Parrandas, Musikkapellen, spielen Musik und die Menschen tragen die typische Tracht. 

Corpus Christi

Dieses Fest wird in ganz Spanien gefeiert. Es werden Teppiche aus Blumen, Salz oder Sägemehl gefertigt. So entstehen richtige Bilder, mit Botschaften. An diesem Fest ist die Altstadt von Santa Brigida überseht mit Teppichbildern. Die Kunstwerke sind vergänglich aber genau das macht ihre Schönheit aus. Besonders die Gebilde aus Salz sind sehr schwer herzustellen. 

Fiesta de los Finaos

Am Vorabend von Allerheiligen versammeln sich die Einwohner um zu plaudern und zu essen. Geröstete Kastanien, Äpfel aus der Umgebung und Wein sind die Köstlichkeiten des Herbstes, die Madroñales auf dem Tisch.
Während der Feiern in Santa Brigida wird die traditionelle Kleidung getragen: Weiß und Schwarz sind dominierende Farben, die Mieder der Frauen sind aus Seide oder Wolle. Sie tragen Leinenblusen und Röcke. Die Schuhe und Hüte sind meist mit silbernen Schnallen versehen. Die Männer tragen Westen und Hosen aus Wolle.

Außerdem werden in den Stadtbezirken noch viele weitere Feste gefeiert. Darunter sind: Nuestra Señora del Carmen (16. Juli), Corazón de Jesús (Ende Juni), Virgen de La Esperanza(13. Mai), Virgen de Fátima (13. Mai), Nuestra Señora de la Salud (im August), San Pedro, La Traída del Barro (Mitte Juli), Virgen del Pilar (12. Oktober), Fiesta del Cristo und das Bajada al Velero (Ende August).


Restaurant

Natürlich gibt es in der drittgrößten Stadt der Insel viele Hotels und Restaurants. Das besondere Ambiente Santa Brigidas besteht in der Authentizität des Ortes. Wer kanarische Kultur erfahren möchte sollte die Stadt unbedingt besuchen. In schönen Hotels mit allerlei Komfort lässt es sich sehr gut logieren. In den Restaurants findet man von Tapas bis Paella alle spanischen Spezialitäten. Und der Wein, der in der Gegend ausgeschenkt wird ist wohl der beste der Insel.


Nachtleben

Wer sich für durchfeierte Nächte und Discomusik interessiert sollte den Weg nach Las Palmas aufsuchen. Mit dem Bus oder Taxi ist die, nur 12 km entfernte, Hauptstadt Gran Canarias leicht zu erreichen. Zahlreiche Bars und Clubs sind hier die ganze Nacht geöffnet. In Santa Brigida gibt es nur einige ruhigere, aber trotzdem sehr charmante Bars in denen man bei einem leckeren Glas Wein den Tag ausklingen lassen kann. Nette Gesellschaft findet man hier leicht und kann sich bei einem Plausch mit den Einheimischen austauschen und so manchen Ausflugstipp erhalten.


Einkaufen

In Santa Brigida kann man wunderschöne Tonwaren erstehen. Die handgemachten Waren werden hier noch hergestellt wie zu Zeiten der Ureinwohner. Ohne Töpferscheibe und nach Vorlagen von Fundstücken werden Verzierungen und Formen so gefertigt, dass man ein einzigartiges Stück Geschichte in den Händen hält. Man kann sogar den Töpfern bei ihrer Arbeit zusehen. Im Weinmuseum von Santa Brigida kann man den besten Wein der Insel erstehen. Der Vino de Monte ist überregional bekannt für seinen Geschmack. Jeden Samstagvormittag findet ein Floh- und Kunstmarkt im Parque Municipal statt. Schnäppchen vorprogrammiert!