Tauchen auf dem Madeira Archipel

Rund um die Inseln Madeira und Porto Santo befindet sich ein einmaliges Taucherparadies. Mit stets perfekten Temperaturen von 18 bis 24°C und Sichtweiten von bis zu 30 Metern bietet das Gewässer die Idealbedingungen für einen Tauchausflug. Der Fischreichtum gibt den Tauchern hier den besonderen Kick. Mit etwas Glück sieht man seltene Arten wie riesige Mantarochen oder Mönchsrobben. Um die beiden Inseln herum auf große Barakudas zu treffen ist sogar sehr wahrscheinlich - halten Sie beim Tauchgang also unbedingt die Augen offen!

Zwischen den beiden Inseln Madeira und Porto Santo liegt ein einmaliger Tauchspot: das Wrack der 'Madeirense'. Einst pendelte das Frachtschiff zwischen den Inseln hin und her, nun ruht es am Meeresgrund und steht Besichtigungen zur Verfügung. Es ist von beiden Inseln zu erreichen, liegt allerdings näher an Porto Santo; ein Tauchgang empfielt sich eher von dort aus.

Natürlich haben beide Inseln auch eigene Spots, die Sie mit Booten in kürzester Zeit erreichen können. Die Tauchziele auf Madeira liegen hauptsächlich an der Süd- und Südostküste, die von Porto Santo größtenteils an der Südküste der Insel. Ganz besonders sticht der Unterwasser-Nationalpark von Garajau heraus, denn viele der dort lebenden Tiere sind kaum an einem anderen Ort zu finden. Auch die beiden Felseninseln Ilhéu de Baixo und Ilhéu de Cima lohnen sich für eine Tauchtour. Zwar sind die Inselspitzen unbewohnt, doch im Wasser liegen zahlreiche Höhlen, in denen sich einige Meeresbewohner tummeln.

Die beiden Inseln liegen so nahe zusammen, dass sich auch Ausflüge von Madeira nach Porto Santo und umgekehrt lohnen; so ist es möglich gleich zwei Tauchgebiete und zwei Inseln in kürzester Zeit zu erkunden. Nach dem Tauchgang lohnt es sich auch, sich auf dem Festland der beiden Inseln umzusehen und an den Stränden, von denen die Tauchtouren ausgehen, zu relaxen.