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Die Insel Ischia
Ischia ist mit rund 46km2 die grösste Insel im Golf von Neapel und, glaubt man Kennern der Region, auch die schönste. Und diesen Ruf hat die Insel nicht ohne Grund: An der Küste wechseln sich sonnige Buchten und Strände, typisch italienische Hafenstädtchen und wilde Klippenlandschaften ab, während im Hinterland Weinberge, schattige Kastanien- und Pinienwälder und weitläufige Gärten und Parks auf Besucher warten. Die entspannte Stimmung von Dolce Vita, die auf dieser Insel allgegenwärtig sind, ziehen auch schon seit langem Besucher aus aller Welt an; darunter auffallend viele Prominente wie den englischen Komponisten und Dirigenten Sir William Walton, Sophia Loren oder Audrey Hepburn.
Wie viele Inseln des Mittelmeers ist Ischia vulkanischen Ursprungs; entstanden bei einem gigantischen Vulkanausbruch vor rund 80‘000 Jahren. Den damaligen Eruptionen und Gesteinsbewegungen hat die Insel ihre hügelige Topografie und vor allem ihre überaus üppige Vegetation zu verdanken. Auf den fruchtbaren Böden Ischias werden Wein, Tomaten, Zitronen, Feigen, Granatäpfel und Datteln angebaut. Vor allem im dichter bewachsenen Norden der Insel laden ausserdem lichte Wälder aus Pinien und Kastanienbäumen zum Wandern ein.
Ähnlich wie viele andere Mittelmeerinseln hat Ischia im Verlauf der Geschichte etliche Male den Besitzer gewechselt und wurde der Reihe nach von Griechen, Römern, Sarazenen, Türken und Spaniern kolonisiert oder beherrscht, bevor es Teil Italiens wurde. Heute leben rund 62‘000 Menschen in einer von insgesamt sechs Gemeinden fest auf Ischia. Wirtschaftliches Zentrum ist das gleichnamige Städtchen Ischia, wo auch der Fährenanleger als wichtigste Verbindung zum Festland liegt. Kulturell und touristisch mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Gemeinde Forio im Westen des Eilands.
Für Besucher hält die Insel trotz ihrer überschaubaren Grösse eine Fülle an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten bereit, ohne dass die Insel dadurch ihren entspannten Charme verlieren würde: Hier gibt es keine riesigen Bettenburgen aus Beton, keine lärmigen Flughäfen in Strandnähe und obwohl in der Hauptsaison von Juni bis Oktober viele Besucher auf die Insel kommen, ticken die Uhren hier noch immer etwas gemächlicher, als anderswo.
Die Hauptattraktion der Insel bilden insgeheim eigentlich ihre typisch italienischen Städte selbst mit ihren bunten Häusern, engen Gassen und romantischen kleinen Häfen, inklusive herausgehängter Wäsche, Gelato (Eis) und einheimischen Senioren, die auf den Piazze den Tag verdösen – ein Italien wie aus dem Bilderbuch. Doch selbstverständlich gibt es daneben noch eine ganze Menge mehr zu sehen:
Mächtige mittelalterliche Festungen, Wachtürme und Gruften warten auf Entdecker und mondäne Villen mit herrlichen Parks, zahlreiche Museen und spektakulär gelegene Kirchen wollen besichtigt werden. Oder man füllt die Tage mit Gängen zu einem der zahlreichen Strände, oder unternimmt Wanderungen im Hinterland und an der malerischen Küste.
In den vielen warmen Thermalquellen und Naturdampfbädern, für die die Insel seit der Antike berühmt ist, lässt es sich danach herrlich ausspannen. Mittlerweile besitzen viele der lokalen Weingüter eigene, authentische Restaurants, wo man den Tag bei einem guten Glas Wein und herrlichem italienischen Essen ausklingen lassen kann. Und für besonders Unternehmungslustige sind das Festland und mit ihm Neapel oder der Vesuv mit der Fähre bequem in einer halben Stunde erreichbar.