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Barumini
Barumini, eine der kleinsten Ortschaften Sardiniens ist landschaftlich ein beschaulicher Ort und Ausflüge ins Umland sind lohnenswert, doch aus archäologischer Sicht ist dieser Ort einer der bedeutentesten der ganzen Insel. Die aus der Bronzezeit stammenden Nuraghenanlagen sind die wichtigsten megalithischen Bauten Sardiniens. Su Nuraxi, ist eine der beeindruckendsten und am besten erhaltene Nuraghe und gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Bereits im 12 Jahrhundert v.Chr. errichtet, steht diese eindrucksvolle 15 Meter hohe Nuraghe heute noch, gut erhalten auf einer Anhöhe von rund 230 m über dem Meeresspiegel. Von zwei Mauerringen umringt und mehreren Türmen, einem Labyrinth aus Gässchen, kreisförmigen Hütten mit Hof, Versammlungsplätzen und Gemeinschaftsräumen, mit einem tiefen Brunnen und Zysternen, waren diese Anlagen eine sichere Festung für ihre Bewohner.
Es gibt nur wenige Informationen über diese alte Kultur und ihre Bräuche. Bekannt ist nur, dass Sie ein Volk aus Hirten und Bauern waren die in kleinen Gemeinschaften lebten. Mystik und etwas geheimnisvolles bleibt, sowie die Frage wie diese Bauten errichtet werden konnten vor fast 4000 tausend Jahren.
Die Giara
Für Naturliebhaber ist das Hochplateau von Gesturi, in der Gegend Baruminis, ein wahres Paradies. Mit grünen Wiesen und sanften Hügeln, dicht bewachsen mit Kork- und Steineichen, Macchia und blühenden Zistrosen ist ein einmaliger Lebensraum entstanden für die schwarz-braunen „Cavallini della Giara“ Wildpferde. Es ist eine besondere Rasse, viel kleiner als herkömmliche Pferde, mit auffallend schönen, grossen mandelförmigen Augen, buschiger Mähne und einem Schweif mit langen Haaren. Zahlreiche Vogelarten sind hier beheimatet doch auch Marder und Wildkatzen fühlen sich hier sichtlich wohl. Ein Ausflug lohnt sich allemal.
SU NURAXI bei Barumini
SU NURAXI liegt am Fuße des Plateaus GiaraofGesturi in der Region Marmilla. Das Monument gehört zum Außergewöhnlichsten, was das Volk der Nuraghen jemals hervorgebracht hat. 1997 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Die Festung war das Herzstück eines strategischen Verteidigungssystems, das andere, über die Giara verstreute Nuraghen umfasste. Inmitten einer Landschaft voller natürlicher Ressourcen befand es sich in einer Position, die es ermöglichte, eine wichtige Route zwischen der Region Campidano di Cagliari und dem Inselzentrum zu kontrollieren.
Das Gebäude zeigt Spuren verschiedener Bauphasen, die alle durch die Verwendung lokaler Steine gekennzeichnet sind: Basalt aus der Giara sowie Kalkstein.
Die erste Bauphase lag in der Bronzezeit (Ende des 15.Jh.v.Chr. – Beginn des 13.Jh.v.Chr.) Die Nuraghe wurde über die folgenden Jahrhunderte immer wieder verändert und mit Türmen und Wänden ausgebaut. Am Ende der Bronzezeit wurde um das Monument herum ein Dorf mit ungefähr 200 Hütten errichtet (Ende des 12.Jh.v.Chr. – Beginn des 9.Jh.v.Chr.).
Am Ende der Eisenzeit wurde der Komplex nahezu zerstört. Nachdem er lange brachlag, wurde er in punischen und römischen Zeiten (5.Jh.v.Chr. – 3.Jh.n.Chr.) wiederverwendet als Wohnunterkunft sowie für religiöse Funktionen und als Grabstätte.Vom 5.-7.Jh.n.Chr. wurde er noch immer sporadisch genutzt.